{"id":7498,"date":"2018-06-20T15:36:14","date_gmt":"2018-06-20T13:36:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dfg-frankfurt.de\/zur-80-jahr-feier-der-deutsch-franzoesischen-gesellschaft-frankfurt-dfg-mit-blick-auf-europa\/"},"modified":"2018-06-20T15:36:14","modified_gmt":"2018-06-20T13:36:14","slug":"zur-80-jahr-feier-der-deutsch-franzoesischen-gesellschaft-frankfurt-dfg-mit-blick-auf-europa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dfg-frankfurt.de\/fr\/zur-80-jahr-feier-der-deutsch-franzoesischen-gesellschaft-frankfurt-dfg-mit-blick-auf-europa\/","title":{"rendered":"Zur 80-Jahr-Feier der Deutsch-Franz\u00f6sischen Gesellschaft Frankfurt (DFG) mit Blick auf Europa"},"content":{"rendered":"<div class=\"post\">\n<div class=\"entrytext\">\n<p><strong>Die drei Geburten der Deutsch-Franz\u00f6sischen Gesellschaft Frankfurt und deren st\u00e4ndige Erneuerung<\/strong><\/p>\n<p><i>Die Deutsch-Franz\u00f6sische Gesellschaft \u2013 zun\u00e4chst als \u201eOrtsgruppe\u201c der Berliner Deutsch-Franz\u00f6sischen Gesellschaft Berlin ins Vereinsregister eingetragen \u2013 feiert in diesem Jahr ihren 80. Geburtstag. Die Deutsch-Franz\u00f6sische Gesellschaft hat ihren Sitz in K\u00f6nigstein, ihre Mitglieder kommen aus Frankfurt und dem Rhein\/Main-Gebiet. Ihr Anliegen ist es, die Beziehungen zwischen den beiden unterschiedlichen L\u00e4ndern dies- und jenseits des Rheins besser zu verstehen und sie in einem europ\u00e4ischen Kontext zu verbessern. Daf\u00fcr steht ihr\u00a0dynamischer, bestens informierter und vorw\u00e4rts denkender deutsch-franz\u00f6sischer Pr\u00e4sident Christophe Braouet\u2026<\/i><\/p>\n<p><strong><em>Von Petra Kammann<\/em><\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-79434\" src=\"http:\/\/www.feuilletonfrankfurt.de\/wp-content\/uploads\/IMG_3821-e1529070432698.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"485\" \/><\/p>\n<p><em>DFG-Pr\u00e4sident Christophe Braouet in seinem B\u00fcro in der Helaba, Fotos: Petra Kammann<\/em><\/p>\n<p><span id=\"more-79431\"><\/span>\u201eIch bin 1997 nach Frankfurt gezogen. Den Bezug zu Frankreich, wo ich studiert und 20 Jahre gelebt habe, wollte ich jedoch nicht aufgeben. Als deutsch-franz\u00f6sischer Doppelstaatler ist mir die Verst\u00e4ndigung zwischen beiden L\u00e4ndern und somit den Menschen besonders wichtig\u201d, sagt der Pr\u00e4sident der <a href=\"https:\/\/www.dfg-frankfurt.de\/\">Deutsch-Franz\u00f6sischen Ggesellschaft (DFG)<\/a>, einer Art \u201eKontaktb\u00f6rse\u201c der Franz\u00f6sichsprechenden und Frankreichfreunde aus Frankfurt und Umgebung. Das breit aufgestellte Programm tr\u00e4gt deutlich die Handschrift des ausgebildeten Politikwissenschaftlers und Juristen Braouet, der vielf\u00e4ltige Interessen in sich vereint und seinen Beruf immer in einer Bank ausge\u00fcbt hat. Heute arbeitet er als Bankdirektor im 49. Stock der Helaba und ist f\u00fcr das institutionelle Gesch\u00e4ft zust\u00e4ndig.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-79450\" src=\"http:\/\/www.feuilletonfrankfurt.de\/wp-content\/uploads\/L1450795-e1529089687176.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"415\" \/><\/p>\n<p><em>Das franz\u00f6sische Generalkonsulat hisst am 22. Januar beide Fahnen<\/em><\/p>\n<p>Eigentlich beginnt allj\u00e4hrlich das neue Jahr f\u00fcr die Deutsch-Franz\u00f6sische Gesellschaft symboltr\u00e4chtig, n\u00e4mlich am 22. Januar im Kaisersaal des Frankfurter R\u00f6mers, gewisserma\u00dfen als Reminiszenz an den 1963 besiegelten \u00c9lys\u00e9e-Vertrag zwischen Konrad Adenauer und Charles de Gaulle, der Gr\u00fcndungsakt f\u00fcr die andauernde deutsch-franz\u00f6sische Freundschaft war. Dort wird dann der <a href=\"http:\/\/www.feuilletonfrankfurt.de\/2018\/01\/24\/verleihung-der-schuelerpreise-2018-der-deutsch-franzoesischen-gesellschaft-frankfurt\/\">Sch\u00fclerpreis<\/a> f\u00fcr Franz\u00f6sisch Lernende verliehen. Wer einmal an der Verleihungsfeier teilgenommen hat, wei\u00df, mit welcher Intensit\u00e4t diese Idee in den heutigen Sch\u00fclerseelen und -k\u00f6pfen fortlebt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-79433\" src=\"http:\/\/www.feuilletonfrankfurt.de\/wp-content\/uploads\/L1700223-e1529070043150.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"465\" \/><\/p>\n<p><em>Die franz\u00f6sische Generalkonsulin Pascale Trimbach begr\u00fc\u00dft\u00a0den Gouverneur der Banque de France, Fran\u00e7ois Villeroy de Galhau, Mitte: Christophe Braouet<\/em><\/p>\n<p>Die Freundschaftsidee spielt jedoch auf mehreren Ebenen und in verschiedenen Altersstufen eine wichtige Rolle und sie wird in verschiedenen Formaten und an unterschiedlichen und thematisch passenden Orten von der Gesellschaft durchdekliniert. So war sicherlich f\u00fcr die wirtschaftlich Interessierten, die im Rhein-Main-Gebiet geh\u00e4uft versammelt sind, der Vortrag in der EZB von <em>Fran\u00e7ois Villeroy de Galhau<\/em>, dem Gouverneur der <em>Banque de France<\/em>, ein spektakul\u00e4rer Termin, nicht nur wegen der \u00f6rtlichen Architektur, der Vortrag war auch aktueller denn je: \u201eLa France et l\u2019Allemagne face aux d\u00e9fis de l\u2019Europe en 2018\u201c. \u00a0Ja, tats\u00e4chlich ging es um die brisanten Herausforderungen im Jahre 2018, die Deutschland und Frankreich im Blick auf Europa zu bestehen haben\u2026 Und die Zeit dr\u00e4ngt. Staatspr\u00e4sident Emmanuel Macrons Angebote zu einer europ\u00e4ischen Zusammenarbeit stehen zum Teil unbeantwortet im Raum, und er hat wichtige Posten im Land mit deutschaffinen Personen besetzt, um zu kooperieren.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-79441 size-full\" src=\"http:\/\/www.feuilletonfrankfurt.de\/wp-content\/uploads\/L1350326-e1529073237861.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"578\" \/><\/p>\n<p><i>Prof. Ulrike Gu\u00e9rot nahm in diesem Jahr den\u00a0Alfred Grosser-Lehrstuhl wahr<\/i><\/p>\n<p>Schon Madame de Sta\u00ebl, die legend\u00e4re Deutschlandkennerin, hatte Europa bereits im 19. Jahrhundert im Visier: \u201eMan sollte in der heutigen Zeit den europ\u00e4ischen Geist inne haben\u201d. Und dazu ist nun einmal die Verst\u00e4ndigung ein ganz wesentlicher Baustein. Um die bessere Verst\u00e4ndigung zu f\u00f6rdern, wurden auf Initiative der Deutsch-Franz\u00f6sischen Gesellschaft Gastprofessuren an der Johann Wolfgang Goethe-Universit\u00e4t eingerichtet, mit Namen herausragender Pers\u00f6nlichkeiten, die repr\u00e4sentativ f\u00fcr das Programm sind: <em>Raymond Barre<\/em> f\u00fcr Wirtschaftswissenschaften und <em>Alfred Grosser<\/em> f\u00fcr B\u00fcrgergesellschaftsforschung. Sie wurde von der Stiftung Polytechnischen Gesellschaft gestiftet. Da sprach vor kurzem der belgische Prof. Jean-Philippe Platteau aus Namur \u00fcber das Thema \u201eL\u2019Islam, est-il un probl\u00e8me religieux\u00a0? Vers une r\u00e9\u00e9valuation de la Turquie moderne\u201c, ein Vortrag, der sich mit der Situation in der heutigen T\u00fcrkei besch\u00e4ftigte, w\u00e4hrend die streitbare Europ\u00e4erin Prof. Ulrike Gu\u00e9rot \u00fcber\u00a0\u201eEin Kompass f\u00fcr Europa \u2013 Frankfurter Lieux de M\u00e9moires und Europ\u00e4ische Horizonte\u201c referierte.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-79435\" src=\"http:\/\/www.feuilletonfrankfurt.de\/wp-content\/uploads\/Grooser-und-Braouet-e1529070812223.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"401\" \/><\/p>\n<p><i>Christophe Braouet, der in Frankreich u.a. auch Science\u00a0Politique studiert hat, anl\u00e4sslich einer Europa-Diskussion; hier im Gespr\u00e4ch mit dem Deutschlandexperten und Friedenspreistr\u00e4ger Alfred Grosser, Namensgeber des Lehrstuhls<\/i><b>\u00a0<\/b><\/p>\n<p>F\u00fcr die literarisch interessierten Mitglieder war vielleicht eher der letzte Goncourt-Preistr\u00e4ger \u00c9ric Vuillard spannend, der seinen j\u00fcngsten Roman\u00a0\u201eL\u2019ordre du jour\u201c (\u201eTagesordnung\u201c in der hervorragenden \u00dcbersetzung von Nicola Denis)\u00a0vorstellte. Mit raffinierten Schnitten zerlegt der franz\u00f6sische Filmemacher und Schriftsteller die bekannten Propagandabilder und setzt sie neu, bisweilen ironisch zusammen. So zeigt er etwa den Panzerstau an der deutschen Grenze zu \u00d6sterreich, entlarvt Schuschniggs kleinliches Festhalten an der Macht, Hitlers abgr\u00fcndige Unberechenbarkeit und Chamberlains gleichg\u00fcltige Schw\u00e4che. Vuillard seziert die Mechanismen des Aufstiegs der Nationalsozialisten und macht deutlich, dass die Deals, die an den runden Tischen der Welt geschlossen werden, \u201efaul\u201c sind.<\/p>\n<p>Da Frankreich auch ein Land der Cinephilen ist, erscheint es nur als folgerichtig, dass den Mitgliedern des DFG regelm\u00e4\u00dfig auch franz\u00f6sische Filme in Originalfassung gezeigt werden und das als Preview vor dem Erscheinen der deutschen Fassung. Dies ist einer geschickten Kooperation mit dem Deutschen Filminstitut zu verdanken. Da konnte man schon im Januar einen Film wie <em>\u201eL\u2019amant double\u201c\u00a0(\u201eDer andere Liebhaber\u201c<\/em>) sehen, der auch in Cannes gezeigt wurde.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-79438\" src=\"http:\/\/www.feuilletonfrankfurt.de\/wp-content\/uploads\/L1370048-e1529071663811.jpg\" alt=\"\" width=\"231\" height=\"297\" \/><\/p>\n<p><em>Didier Ottinger,\u00a0stellvertretender Direktor des \u201eMus\u00e9e George Pompidou\u201c (Beaubourg)<\/em><\/p>\n<p>F\u00fcr Kunstliebhaber sind wiederum besondere Ausstellungen mit franz\u00f6sischem Bezug von Interesse. So gab beispielsweise Didier Ottinger, der stellvertretender Direktor des \u201eMus\u00e9e George Pompidou\u201c (Beaubourg), Mus\u00e9e national d\u2019art moderne, und Autor zahlreicher B\u00fccher, einen kompetenten Einblick in die Schirn-Ausstellung \u201eMagritte. Der Verrat der Bilder\u201c. Er stand im <em>Haus am Dom<\/em> auch noch beim anschlie\u00dfenden Empfang zum Gespr\u00e4ch zur Verf\u00fcgung, was f\u00fcr die Attraktivit\u00e4t der Veranstaltung nat\u00fcrlich ein Leckerbissen ist.<\/p>\n<p>Im September wiederum wird die Pariser FAZ-Korrespondentin Michaela Wiegel nach Frankfurt kommen, um \u00fcber ihre frisch geschriebene Macron-Biographie zu sprechen. Die Aktualisierung wird aufgrund der politisch prek\u00e4ren Lage inbegriffen sein.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-79436\" src=\"http:\/\/www.feuilletonfrankfurt.de\/wp-content\/uploads\/L1330392-e1529071418971.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"322\" \/><\/p>\n<p><em>FAZ-Korrepondentin und Autorin Michaela Wiegel<\/em><\/p>\n<p>Dies sind nur einige Beispiele des so hochkar\u00e4tigen wie vielf\u00e4ltigen Programms der DFG, das am Puls der Zeit angesiedelt ist, weswegen sich wohl die Mitgliederzahl in den letzten Jahren verdreifacht hat und das Durchschnittsalter um gut zehn Jahre gesenkt wurde. Auch wurde die Kommunikation der Mitglieder untereinander gef\u00f6rdert. Nach den Vortr\u00e4gen hat man n\u00e4mlich immer noch die M\u00f6glichkeit, bei einer Brezel und einem Glas Wein mit den Referenten ins Gespr\u00e4ch zu kommen. Da die \u00fcber 600 gro\u00dfe Mitgliederschaft zu zwei Dritteln aus Deutschen und zu einem Drittel aus Franzosen besteht, geht es wechselweise auf den Veranstaltungen deutsch und franz\u00f6sisch zu. So k\u00f6nnen Frankophile und Germanophile au\u00dferdem ihre jeweiligen Sprachkenntnisse auffrischen.<\/p>\n<p>Nun zum Jubil\u00e4um. Eine direkte Gr\u00fcndung der Gesellschaft vor 80 Jahren in Frankfurt gab es streng genommen nicht. Aber die traditionell bedeutsame Wirtschaftsmetropole am Main war damals schon einbezogen. Vielmehr wurde 1928\/29 im Sog des Locarno-Vertrags und des darauf folgenden gemeinsamen Friedens-Nobelpreises von Briand und Stresemann die Frankfurter \u201eOrtsgruppe\u201c der Deutsch-Franz\u00f6sichen Gesellschaft in Berlin\u00a0unter dem Vorsitz von Dr. Richard Oehlert, dem Leiter der Frankfurter Ziehenschule, grundgelegt, die sich bald als stabil herausstellen sollte. 1938 wurde die Ortsgruppe dann offiziell \u201efestgezurrt\u201c und der guten Ordnung halber ins Vereinsregister eingetragen, cum grano salis. Denn bei dem auszuw\u00e4hlenden Vorstand wurde damals Wert auf NS-Parteitreue gelegt. Den Posten des Verantwortlichen sollte der Operngeneralintendant Meissner bis 1943 inne haben. Und der letzte Eintrag 1943 im Stadtarchiv der Stadt Frankfurt bezeugt das Interesse an den \u201ein Zivilarbeiter umgewandelten Franzosen\u2026\u201c. Ein anderes Kapitel.<\/p>\n<p>Nach Kriegsende gab es dann aber gl\u00fccklicherweise eine R\u00fcckbesinnung auf die Anfangszeiten der Gr\u00fcndung. So wurde vor nunmehr \u00fcber 50 Jahren die Deutsch-Franz\u00f6sische Gesellschaft neu aufgestellt und reaktiviert und zwar ganz im Sinne von Jean Monnet. 1959 wurde der Frankfurter Oberb\u00fcrgermeister Werner Bockelmann zu ihrem Vorsitzenden gew\u00e4hlt, der sie auch inhaltlich wiederbelebte. \u201eNie wieder Krieg\u201c lautete von nun an das Motto.\u00a0Diese Errungenschaft der beiden L\u00e4nder, die sich in den vergangenen Jahrhunderten immer wieder bekriegt haben, sollte nun st\u00e4ndig auch programmatisch erneuert werden, und zwar, indem hartn\u00e4ckige Vorurteile systematisch durch die verschiedenen Programmangebote abgebaut werden. So sollte die Kommunikation zwischen den beiden V\u00f6lkern erleichtert werden. Die Notwendigkeit scheint selbst heute umso dringlicher, da trotz vielfacher Aufkl\u00e4rung die Missverst\u00e4ndnisse \u00fcber die jeweiligen Nachbarn immer noch verbreitet sind.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-79457\" src=\"http:\/\/www.feuilletonfrankfurt.de\/wp-content\/uploads\/L1480700-e1529092474269.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"477\" \/><\/p>\n<p><em>Goncourt-Preistr\u00e4ger \u00c9ric Vuillard<\/em><\/p>\n<p>Daher widmet\u00a0sich\u00a0abwechselnd in deutscher und franz\u00f6sischer Sprache das Veranstaltungsprogramm besonders\u00a0<strong>politischen und gesellschaftspolitischen Themen<\/strong>, die zum Verst\u00e4ndnis des Nachbarn etwas taugen, und deren sachgerechte Kommentierung durch deutsche wie auch franz\u00f6sische Journalisten und Kenner sowie durch deutsche und franz\u00f6sische Botschafter gew\u00e4hrleistet ist. Ein weiterer Schwerpunkt kommentiert unter Mitwirkung deutscher und franz\u00f6sischer Entscheidungstr\u00e4ger die Herausforderungen an die\u00a0<strong>Industrie und Finanzwelt<\/strong>. Das dritte programmatische Standbein ist <strong>kulturell gepr\u00e4gt<\/strong>\u00a0durch historische Vortr\u00e4ge, Konzerte, private F\u00fchrungen anl\u00e4sslich von Ausstellungen franz\u00f6sischer K\u00fcnstler und in Kooperation mit Frankfurter Museen, ausgew\u00e4hlte\u00a0Previews Franz\u00f6sischer Filme und Lesungen aktueller Goncourt-Preistr\u00e4ger wie zuletzt \u00c9ric Vuillard.<\/p>\n<p>Dass die Deutsch-Franz\u00f6sische Gesellschaft mit ihren inzwischen um die 650 aktiven Mitgliedern die gr\u00f6\u00dfte in Deutschland ist, wen wundert\u2019s? Der Verein ist gut aufgestellt und wird bestens von Susanne Laubach organisiert. Daher kann die Gesellschaft mit Fug und Recht am 16. Juni 2018 ganz ohne anspruchsvollen Vortrag einfach nur mal feiern, die Mitglieder k\u00f6nnen entspannt\u00a0miteinander reden und sich austauschen und das in der Mitte der lebenswerten internationalen Stadt am Main, die nicht gerade f\u00fcr ihr <em>art de vivre, ihre Lebensart,<\/em> bekannt ist, diese aber umso mehr zu genie\u00dfen wei\u00df \u2026<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-79513\" src=\"http:\/\/www.feuilletonfrankfurt.de\/wp-content\/uploads\/L1710583-e1529229915860.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"388\" \/><\/p>\n<p><em>A votre sant\u00e9! Und auf das Wohl weiterer 80 Jahre!<\/em><\/p>\n<p><em>Alle Fotos: Petra Kammann<\/em><\/p>\n<p class=\"postmetadata alt\"><small>Dieser Eintrag wurde verfasst am 15. Juni 2018 um 22:15 und befindet sich in der Kategorie <a href=\"http:\/\/www.feuilletonfrankfurt.de\/category\/kultur-frankfurt\/\" rel=\"category tag\">Kultur Frankfurt<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.feuilletonfrankfurt.de\/category\/kultur-regional-rhein-main\/\" rel=\"category tag\">Kultur regional \/ Rhein Main<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.feuilletonfrankfurt.de\/category\/kultur-und-gesellschaft\/\" rel=\"category tag\">Kultur und Gesellschaft<\/a>. Antworten kannst Du auch mittels eines <a href=\"http:\/\/www.feuilletonfrankfurt.de\/2018\/06\/15\/zur-80-jahr-feier-der-deutschen-franzoesischen-gesellschaft-frankfurt-dfg\/feed\/\">RSS 2.0<\/a> Feeds mitverfolgen. Responses are currently closed, but you can <a href=\"http:\/\/www.feuilletonfrankfurt.de\/2018\/06\/15\/zur-80-jahr-feier-der-deutschen-franzoesischen-gesellschaft-frankfurt-dfg\/trackback\/\">trackback<\/a> from your own site.<\/small><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die drei Geburten der Deutsch-Franz\u00f6sischen Gesellschaft Frankfurt und deren st\u00e4ndige Erneuerung Die Deutsch-Franz\u00f6sische Gesellschaft \u2013 zun\u00e4chst als \u201eOrtsgruppe\u201c der Berliner Deutsch-Franz\u00f6sischen Gesellschaft Berlin ins Vereinsregister eingetragen \u2013 feiert in diesem Jahr ihren 80. Geburtstag. Die Deutsch-Franz\u00f6sische Gesellschaft hat ihren Sitz in K\u00f6nigstein, ihre Mitglieder kommen aus Frankfurt und dem Rhein\/Main-Gebiet. Ihr Anliegen ist es, die [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[19],"tags":[51,43],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dfg-frankfurt.de\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7498"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dfg-frankfurt.de\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dfg-frankfurt.de\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dfg-frankfurt.de\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dfg-frankfurt.de\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7498"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.dfg-frankfurt.de\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7498\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dfg-frankfurt.de\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7498"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dfg-frankfurt.de\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7498"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dfg-frankfurt.de\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7498"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}