
Die Deutsch-Französische Gesellschaft in Frankfurt ist die „Kontaktbörse“ der Französisch sprechenden und Frankreichfreunde aus Frankfurt und Umgebung. Unsere Mitglieder sind zu zwei Dritteln Deutsche und zu einem Drittel Franzosen. Mit über 600 Mitgliedern freuen wir uns auf alle Neuzugänge und damit auf noch mehr Impulse und Dynamik unserer Veranstaltungen.
Nehmen Sie an unseren Veranstaltungen und Diskussionen teil und werden auch Sie Mitglied!
Jährliche Mitgliedschaft: 85 Euro
Ehepaare: 110 Euro
Studenten: 10 Euro
Beiträge und Spenden an die DFG in Frankfurt am Main e.V. sind aufgrund deren anerkannter Gemeinnützigkeit steuerlich abzugsfähig.
Wenn Sie Mitglied werden möchten, schicken Sie uns bitte beigefügte Beitrittserklärung ausgefüllt per Mail (info(at)dfg-frankfurt.de) oder Post an die angegebene Anschrift zu.
Verschenken Sie eine DFG-Mitgliedschaft zum Geburtstag oder zu Weihnachten, wenn Sie einer/m frankophilen Deutschen oder germanophilen Franzosen ein außergewöhnliches Geschenk machen möchten.
Bitte rufen Sie das pdf-Beitrittsformular ab, füllen es aus und senden es per Mail, Post oder Fax an uns. Die/Der von Ihnen Beschenkte ist dann ein Jahr lang Mitglied der DFG FFM e.V.
Die Geschenk-Mitgliedschaft endet automatisch nach einem Jahr und wird nicht verlängert. Vielen Dank!
Die Deutsch-Französische Gesellschaft Frankfurt e.V. wurde 1959 durch den damaligen Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt Werner Bockelmann wiederbelebt. Mit mehr als 600 aktiven Mitgliedern ist sie die größte in Deutschland.
Das Veranstaltungsangebot trägt zu einem besseren Verständnis zwischen Deutschland und Frankreich bei und vereinfacht die Verständigung zwischen beiden Ländern. Unser Veranstaltungsprogramm, abwechselnd in deutscher und französischer Sprache, widmet sich insbesondere:
Das Argument „Nie wieder Krieg“ gehört der Vergangenheit an. Dies ist eine bedeutende Errungenschaft zweier Länder, die sich in den letzten Jahrhunderten im Durchschnitt alle fünfzig Jahre bekriegt haben. Es geht darum, hartnäckige Stereotypen abzubauen, um die Kommunikation zwischen beiden Ländern zu erleichtern. Sind doch die Missverständnisse zahlreich: Die Unruhen in den Pariser „banlieues“ und auch das „Nein“ zum Europäischen Verfassungsvertrag verwundern gleichermaßen wie die Anfälligkeit des deutschen Wirtschaftsmodells.
Um die bessere Verständigung zu fördern, bedarf es auch einer institutionellen Verankerung: Mit diesem Ziel haben wir die Gastprofessuren Raymond Barre für Wirtschaftswissenschaften und Alfred Grosser für Gesellschaftswissenschaften an der Johann Wolfgang Goethe Universität eingerichtet, die französische Filmwoche mit den Deutschen Filminstitut ins Leben gerufen und zeigen regelmäßig französische Filme in Originalfassung als Preview vor dem Erscheinen der deutschen Fassung.

Madame de Staël
Vor über 60 Jahren wurde die Deutsch- Französische Gesellschaft „neu konstituiert“. Keine Gründung, sondern eine Reaktivierung. Denn die Gesellschaft wurde dreimal geboren, jeweils dem Zeitgeist entsprechend.
Zunächst 1928/1929 im Sog der Locarno Verträge und dem darauf folgenden gemeinsamen Friedensnobelpreis von Briand und Stresemann als „Ortsgruppe“ der Deutsch-Französichen Gesellschaft in Berlin (unter dem Vorsitz des Oberstudiendirektors Dr. Richard Oehlert, Leiter der Ziehenschule).
Dann im September 1938: Frankfurt konnte sich gegenüber Heidelberg als Zweigstelle der Berliner Gesellschaft behaupten. Bei dem auszuwählenden Vorstand wurde Wert auf NS-Parteitreue gelegt. Den sollte der Operngeneralintendant Meissner bis 1943 inne haben. Der guten Ordnung halber wurde der Verein auch erstmalig 1938 im Vereinsregister eingetragen. Der letzte Eintrag im Stadtarchiv der Stadt Frankfurt bezeugt 1943 das Interesse an den „in Zivilarbeiter umgewandelten Franzosen…“
Schließlich die Wiederbelebung: ganz im Sinne von Jean Monnet ist diese dem Frankfurter Oberbürgermeister Werner Bockelmann zu verdanken, der am 30. Oktober 1959 zum Vorsitzenden gewählt wird.



„Ich bin 1997 nach Frankfurt gezogen. Den Bezug zu Frankreich, wo ich studiert und 20 Jahre gelebt habe, wollte ich jedoch nicht aufgeben. Als deutsch-französischer Doppelstaatler ist mir die Verständigung zwischen beiden Ländern, und somit den Menschen besonders wichtig. Dafür steht die DFG.”
Christophe Braouet, Präsident der DFG
Christophe Braouet 
Bankdirektor a.D., Helaba
Andrea Hilgard 
Rechtsanwältin, LPA-Partnerschaft mbB Rechtsanwälte Wirtschaftsprüfer Steuerberater Avocats à la Cour, Frankfurt am Main
Jean-Baptiste Deroche 
Director Sales Strategy Dedicated Region Accounts EMEA, ORACLE Deutschland
Muriel Scheid 
Deutsch-französische Rechtsanwältin (Arbeitsrecht)
Susanne Laubach 
Koordinatorin der hessischen Weiterbildungsplattform wissweit.de an der Frankfurt University of Applied Sciences
Dr. Carsten Esbach 
Chief Operating Officer, BNP Paribas Frankfurt
Evelyne Freitag 
Aufsichtsrätin, u.a. KfW IPEX-Bank, IVA AG und bis 2022 Mitglied der Geschäftsführung Sanofi. Conseillère du Commerce Extérieur de la France (CCE)
Prof. Dr. Rainer Klump 
Geschäftsführender Direktor des House of Finance der Goethe-Universität
Prof. Guido Friebel, Ph. D. 
Professor für Personalwirtschaft an der
Johann Wolfgang Goethe Universität
Nicolas Bergeret
Französischer Generalkonsul in Frankfurt a.M.
Uwe Becker
Präsident des Hessischen Rechnungshofs
Dr. Ernst Gerhardt
Stadtkämmerer der Stadt Frankfurt a.D.
Die Deutsch-Französische Gesellschaft bedankt sich bei ihren Fördermitgliedern, welche uns die hochwertige Qualität der Vortragsreihen ermöglichen.
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Die Deutsch-Französische Gesellschaft ist als gemeinnützige Vereinigung anerkannt.
Spenden sind steuerlich abzugsfähig und jederzeit willkommen.